Pflegetipps

Damit der Zahn der Zeit nicht an Ihren Möbeln nagt, bieten wir Ihnen eine große Auswahl an Pflegeprodukten und an nützlichen Pflegetipps.

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Pflegetipps - Polster

    Die regelmäßige Pflege von Möbelstoffen ist unkompliziert:
     

    • Flachgewebe mit einer Polsterdüse ohne Borsten absaugen für Florgewebe Polsterdüse mit weichen Borsten verwenden, mit weicher Borste (Kleiderbürste) abbürsten.
    • mit feuchtem (nicht nassem!) Leder bzw. Tuch abreiben, dabei ca. 30°C warmes, destilliertes Wasser (eventuell mit etwas Feinwaschmittel) verwenden, für schnelles Trocknen sorgen (Florgewebe bitte nie föhnen oder bügeln!)
    • In größeren Abständen, und wenn beim Fleckenentfernen Ränder entstanden sind, darf's ein bißchen mehr Wasser sein - allerdings nicht bei Leinen.

    Vorher bitte beachten:

    • Stoff-Zusammensetzung kontrollieren (Kommisionskarte am Möbelstück)
    • Farbechtheit des Stoffes an verdeckter Stelle prüfen
    • Gebrauchsanweisung der Reinigungsprodukte und Reinigungshinweise des Möbelherstellers beachten
    • Möbelstücke ganzflächig (von Naht zu Naht) behandeln
    • im feuchten Zustand nicht belasten, denn der Bezug könnte sich dehnen. Vor der Benutzung also ganz trocknen lassen !
    • pluske Verschmutzungen dem Fachmann überlassen

    Besondere Pflege - so funktioniert's:

    • Absaugen wie gewohnt
    • mit Spezialreinigungstuch abreiben
      oder:
      Trockenshampoo auf wasserfeuchten ausgedrückten Schwamm sprühen und einreiben
      oder:
      Flüssigshampoo mit Schwamm aufschäumen und den Schaum auftragen


    Fertig!

    Für die Fleckentfernung gelten je nach Material unterschiedliche Empfehlungen.

    Damit, und selbstverständlich mit etwaigen Ausnahmen von allgemeinen Pflegeregeln, machen wir Sie an Ort und Stelle vertraut.

    Also dann: Tauchen Sie ein ins Meer der Stoffe . . .

    Mohair hat eine lange Tradition - schon vor 5.000 Jahren wurde die einzigartige Naturfaser aus dem Haar der Angora- bzw. Mohairziege im Himalaya gewonnen.

    Pflegeanleitung
    Bei Flecken verwenden Sie möglichst sofort:

    • Polstershampoo gegen Bier Ei, Sahne, Salatsoße und Schokolade
    • warmes Wasser gegen Cola, Filzstift, Fruchtsaft, Getränke, Milch und Soßen
    • kaltes Wasser gegen Blut und Farbe (Emulsion)
    • Fleckenentferner gegen Butter, Farbe (Öl), Kuli, Lippenstift, Metallreiniger- oder Möbelpolitur Nagellack, Öl und Fett, Schuhcreme und Speisen
    • Absorptionspuder gegen Wein
    • Münze zum Kratzen gegen Brand- und Sengflecken
    • Kaugummi-Entferner gegen Kaugummi
    • Benzinseife gegen Kaffee.
      Dabei mit einem weißen saugfähigen Tuch arbeiten und vorsichtig reiben!

    Pflegeanleitung

    • Absaugen, hin und wieder mit Polstershampoo oder aufgeschäumtem Feinwaschmittel behandeln.
    • Verwenden Sie bitte grundsätzlich zur Reinigung destilliertes Wasser.
    • Seide nur chemisch reinigen lassen, da sich leicht Wasserflecken bilden!

    Pflegeanleitung

    • Natürliche Chemiefasern können gereinigt, Viskose und Mondal auch gewaschen werden (Einlaufen möglich).
    • Synthetische Chemiefasern gelten als pflegeleicht.
    • In jedem Fall wichtig: Herstellerhinweise beachten!

    Pflegeanleitung
    Bei Mikrofasern ist die Pflege kein Problem. Schließlich ist Pflegeleicht eine der Vorgaben bei der Entwicklung dieser Stoffe.

    • Entfernen Sie Flecken sofort, und zwar vom Rand weg nach innen!
    • Beachten Sie genau die Herstellerhinweise!


    Je nach Mikrofaseranteil führen unterschiedliche Fleckenentferner zum Erfolg, meistens reicht jedoch eine leichte Feinwaschmittellösung - auch bei Rotwein, Kaffee, Fruchtsäften, Lippenstift etc.

    Ebenso attraktiv wie Mikrofaser präsentieren sich Flockstoffe - eine andere, aus Amerika stammende, 2-schichtige Stoffart. Beide Schichten werden in einem aufwendigen Verfahren miteinander verbunden; so fest, dass Ihre Polstermöbel echte Erbstücke werden können.

    Pflegeanleitung
    Ob Torte, Filzstift oder Cola - dieser Bezug gibt alles restlos wieder her. Wichtig ist nur, dass Sie sofort in Aktion treten.

    • eventuelle Reste entfernen
    • Flüssigkeit abtupfen
    • Flecken mit handwarmen Wasser und milder Seife einschäumen und mit kreisenden Bewegungen entfernen.
    • Fasern nach dem Trocknen mit einem Tuch oder einer weichen Bürste wieder aufrichten.

Pflegetipps - Leder

    Allgemeine Pflegetipps

    Verboten! Auch wenn der Fleck noch so hartnäckig ist, zu lösungsmittelhaltigen Produkten dürfen Sie nicht greifen, wie z.B. Terpentin, Fleckenentferner, Benzin, Bohnerwachs oder Schuhcreme.

    Ebenfalls wichtig: Direktes Licht, zu nah stehende Heizkörper und Fußbodenheizungsschächte bleichen bzw. trocknen das Leder aus.
     

    • Rein-Nappaleder Semi-Nappaleder Pigment-Nappaleder
      • Routinereinigung
        • Mit weichem, feuchtem Tuch abstauben. Nicht farbechte Textilien können sich im Gebrauch auf Rein-Nappaleder übertragen!
      • Gründliche Reinigung und Pflege
        • 1 - 2 mal jährlich (am besten nach der Heizsaison) Natur- oder Neutralseife in handwarmem destilliertem Wasser auflösen und das Leder großflächig behandeln. Mit klarem Wasser nachreiben, mit Wolltuch trocknen. Da durch Waschen Imprägnierung verloren geht, mit wenig Spezialpflege (neutrale, farblose Ledermilch oder -balsam) nachbearbeiten - das schützt und hält das Leder geschmeidig. Vor jeder Pflege zuerst reinigen!
      • Speisen- und Fettentfernung
        • Groben Schmutz mit Spachtel aus Holz o.ä. entfernen. Danach Natur- oder Neutralseife in handwarmem destilliertem Wasser auflösen und das Leder großflächig behandeln. Mit klarem Wasser nachreiben, mit Wolltuch trocknen. Noch verbleibende Flecke ziehen ins Leder ein.
      • Entfernen von Flüssigkeiten
        • Sofort mit saugfähigem Papier oder weißem Baumwolltuch aufsaugen. Nicht reiben! Eventuell Natur- oder Neutralseife in handwarmem destilliertem Wasser auflösen und das Leder großflächig behandeln. Mit klarem Wasser nachreiben; mit Wolltuch trocknen.
    • Rauhleder
      • Routinereinigung
        • Vorsichtig absaugen (mit weichem Bürstenvorsatz). Beanspruchte Stellen mit weicher Kleider-, Gummi-, Kunststoffbürste oder Schaumstoffschwamm aufrauhen.
      • Gründliche Reinigung und Pflege
        • Wie bei Nappaleder, jedoch zur Imprägnierung keinesfalls Ledermilch verwenden, sondern ein umweltfreundliches Spray. Abgetrockneten Schmutz mit harter Bürste aufrauhen und dann absaugen.
      • Speisen- und Fettentfernung
        • Wie bei Nappaleder, jedoch aufrauhen, wenn das Leder getrocknet ist.
      • Entfernen von Flüssigkeiten
        • Wie bei Nappaleder, jedoch eventuelle Nachbehandlung wie bei der Routinereinigung

    Material:
    Natürliches Rein-Nappaleder (Rein-Anilinleder) ist ebenso schön wie empfindlich. Noch angenehmer im täglichen Gebrauch sind daher veredelte Rein-Nappaleder. Das meistverkaufte - LAVALINA - zeichnet sich in vielfacher Hinsicht besonders aus:


    Pflegeanleitung:
    Ob Torte, Filzstift oder Cola - dieser Bezug gibt alles restlos wieder her. Wichtig ist nur, dass Sie sofort in Aktion treten.

    • Getränke sofort mit einem Schwamm oder Papiertuch abtupfen.
    • Nahrungsmittelreste mit einem Plastikspachtel entfernen.
    • Feinwaschmittel, Neutral- oder Kernseife in handwarmem, destilliertem Wasser auflösen. Die verschmutzte Stelle leicht kreisend mit viel Flüssigkeit bearbeiten; Verschmutzung mit sauberem Tuch abwischen.
    • Das Leder im Abstand von 30 - 40 cm mit nicht zu heißem Föhn trocknen. Eventuelle Verhärtungen mit sauberem, trockenem Fensterleder massieren.
    • Bei öl- und fetthaltigen Verschmutzungen die Reinigung eventuell öfter wiederholen. Im Notfall einen Fachmann hinzuziehen.
    • Nie mit lösungsmittelhaltigen Produkten oder Schuhcreme behandeln.
    • Flecken von Tinte, Filz- und Kugelschreiber, Lippenstift, Nagellack, Schuhcreme und Farben aller Art nur vom Fachmann behandeln lassen.

Pflegetipps - Holz

    Pflegeanleitung

    • Im allgemeinen genügt für die Pflege Ihrer Holzmöbel das Staubtuch. Stauben Sie regelmäßig, evtl. leicht feucht, ab! Wischen dabei immer in Richtung der Maserung!
    • Besonders Massivholzmöbel brauchen konstante Luftfeuchtigkeit (56-60%) und Temperatur (ca. 20° C).
    • Setzen Sie das Holz gleichmäßig dem Licht aus! Ein ständig auf einer Stelle liegendes Telefonbuch etwa verhindert dort das Nachdunkeln. Das gilt besonders für stark nachdunkelnde Hölzer wie Kiefer, Fichte und Tanne.
    • Grobporige Holzarten wie Eiche, Esche und Rüster am besten gar nicht feucht wischen - der Staub setzt sich sonst in den Poren ab.
    • Gläser etc. nicht über längere Zeit auf einer Fläche stehen lassen (z.B. über Nacht), um Ränder zu vermeiden.

    Pflegeanleitung

    • Lackierte Flächen sind völlig unproblematisch. Bei Verschmutzungen wie Fingerabdrücke einfach mit feuchtem Fensterleder wischen und mit einem weichen Staubtuch nachreiben!
    • Verwenden Sie auf keinen Fall Polituren oder Sprays! Sie greifen die Lackschicht an und führen zu fleckartigem Glanz.
    • Unterlegen Sie Gummi- oder Kunststoffgleiter, etwa von HiFi-Anlagen, immer mit Filz oder etwas ähnlichem. Der in den Gleitern enthaltene Weichmacher könnte sonst den Lack angreifen. Kleben sie deshalb auch nie Tesafilm oder selbstklebende Folie auf!

    Pflegeanleitung

    • Gewachste Flächen findet man meistens bei Bio-Massivholzmöbeln. Achten Sie daher auf das Raumklima! Siehe Allgemeine Pflegetipps
    • Gewachste Möbel sind sehr empfindlich gegen Feuchtigkeit. Flecke und Flüssigkeiten daher stets mit einem Tuch aufsaugen und entfernen!
    • Normale Pflege: Abstauben oder feucht wischen mit Wasser oder Pflanzenseife, nachwischen mit Bienenwachs-Pflegeemulsion. Nach dem Trocknen mit füsselfreiem Leinentuch polieren.
    • Bei stumpfer Oberfläche: Reinigen mit Pflanzenseife, hauchdünn mit Bienenwachs-Sreichbalsam nachwachsen nach dem Trocknen polieren.
    • Bei starker Verschmutzung: Verschmutzungen mit Wachsbalsamreiniger entfernen, in schwierigen Fällen Reiniger auf Poliervlies oder 280er Schleifpapier geben und ausreiben. Danach behandeln wie stumpfe Oberflächen.
    • Bei Schäden :Schäden mit Schleifpapier ausschleifen. Das rohe Holz mit Naturharzöl-Imprägniergrund ölen und nachwachsen.

    Pflegeanleitung

    • Normale Pflege: Abstauben oder feucht wischen mit klarem Wasser oder Pflanzenseife.
    • Stark strapazierte Flächen: Hin und wieder mit Naturharzöl-Imprägniergrund oder Paraffinöl einreiben. Überstand nach ca. 5 Minuten mit fusselfreiem Leinentuch abnehmen.
    • Bei starker Verschmutzung: Verschmutzungen mit 280er Schleifpapier entfernen. Nachwachsen mit Pflanzenseife, trocknen lassen und nachölen.
    • Bei Schäden und stark abgenutzten Flächen: Mit Pflanzenseife reinigen, hartnäckige Flecken und Kratzer nachschleifen, entstauben. Dünn nachölen wie folgt: Öl einmal auftragen, Überstand stehenlassen, sofort nochmals Öl auftragen, nach ca. 10 Minuten Überstand abnehmen.

    Material:
    Bitte beachten Sie: Rattanmöbel sind Wohnmöbel und nicht für´s Freie gedacht. Ausgenommen sind spezielle Flechtmöbel, bei denen Sie immer auch auf die Herstellerbeschreibung achten sollten.

    Pflegeanleitung

    • Wenig Pflege, viel Genuß! Rattanmöbel müssen lediglich abgestaubt werden.
    • Flecken lassen sich in der Regel problemlos abwischen.
    • Hin und wieder etwas feucht (nicht zu nass) abstauben!

    Pflegeanleitung

    • Für die Holzpflege eine sehr weiche Bürste verwenden, die Borsten dringen perfekt in die kleinen Rillen und die Poren des Holzes ein und entfernen dort die Schmutzteilchen, danach  mit einem Staubsauger entfernen. Die Reinigung mit einer Bürste ist am besten für groben Schmutz und Staub geeignet. Feuchte Flecken lassen sich damit nicht entfernen.
       
    • Ein Mikrofasertuch eignet sich besonders für die regelmäßige, wöchentliche Reinigung, das Staubwischen. Am besten putzt man in Richtung der Maserung und nicht gegen den Strich.
      Je eher man Schmutz entfernt, desto schwieriger hat er es, sich festzusetzen. 
       
    • Regelmäßige Holzpflege mit einem Holzöl oder Holzwachs sollte ebenfalls zur Routine gehören. Diese Möbelpflege sollte man rund zwei- bis dreimal im Jahr vornehmen, um die Schönheit der Stücke zu erhalten.
       
    • Haftgummi ist ein „Zaubermittel“ gegen Flecken, es lässt sich wie Knete auf der Oberfläche hin- und herbewegen und rollen, dringt durch seine weiche Substanz in Rillen und Poren ein und zieht dadurch den Schmutz auf magische Weise heraus. Er bleibt an ihm haften. Wenn er zu dunkel wird, kann man die oberste Schicht entfernen. Der Gummi ist dann wie neu.
       
    • Ein Schmutzradierer funktioniert ganz ähnlich wie ein Haftgummi, ist jedoch weniger weich und dringt kaum in die Tiefe ein. Er eignet sich dafür sehr gut, um hartnäckigen oberflächlichen Verschmutzungen zu Leibe zu rücken. Hierfür ist zudem auch Waschbenzin geeignet, die einzige Flüssigmethode, die zum Reinigen verwendet werden kann. Die Flüssigkeit sollte sparsam aufgetragen und zügig verrieben werden. Die Haut schützt man mit Handschuhen, die entstehenden Dämpfe sollte man nicht direkt einatmen.
       
    • Auf keinen Fall sollte bei der Möbelpflege naturbelassener Hölzer Wasser oder eine andere Flüssigkeit zum Einsatz kommen. Wenn die Oberfläche nicht durch eine Lackierung geschützt ist, dringt das Wasser in die Poren ein und lässt das Holz aufquellen. Dadurch können irreparable Schäden entstehen.
       
    • Hat man einmal einen Wasserfleck auf der Oberfläche, zum Beispiel von einem Glas, genügt das normale Möbel reinigen nicht mehr aus. Man muss den Fleck so schnell wie möglich entfernen, indem man die Flüssigkeit mit einem Tuch aufsaugt und anschließend mit einem weichen Tuch poliert. Auch das Pflegen mit einem Holzwachs oder Holzöl kann solche Missgeschicke kaschieren. Man muss dann jedoch die gesamte Fläche behandeln, um das einheitliche Aussehen beibehalten zu können.
       
    • Wenn das Putzen und Pflegen nicht mehr helfen!
      Manchmal passiert ein größeres Unglück oder ein Möbel ist seit Jahren diversen Beanspruchungen ausgesetzt. Dann hilft normales Reinigen und Pflegen nicht mehr, denn die Flecken sind hartnäckig und die Oberfläche unansehnlich. Das ist jedoch kein Grund, sich von dem Möbelstück zu trennen – man kann ihm leicht zu einem neuen Leben verhelfen. Dafür schleift man die gesamte Oberfläche ab und behandelt sie anschließend mit Wachs oder Öl. Sie sieht dann aus wie neu.

Pflegetipps - Stein

    Material:
    Kacheln werden immer beliebter. Waren sie früher nur Dekoration an Wand oder Ofen, so gibt es heute viele Couchtische mit den Platten aus gebranntem, meist glasiertem Ton. Besonders gut passen sie zu rustikaler Einrichtung.

    Zu ihren natürlichen Merkmalen zählen Unebenheiten, kleine Abweichungen in Farbe und Oberfläche und leichte Verbiegungen

    Pflegeanleitung

    • Pflegen sie Kacheln einfach mit handelsüblichen Fliesenpflegemitteln!
    • Kacheln mit matter Oberfläche sind empfindlich gegen Feuchtigkeit. Vorbeugen können Sie zum Beispiel mit einer Schicht Hartwachs.
    • Sollte die Verfugung ausplatzen, können Sie sie mit handelsüblichen Fugenmitteln selbst ausbessern.

    Material:

    Travertin ist beliebt und preisgünstig. Dabei ist Travertin der Sammelbegriff für poröse Kalksteine. Er ist relativ weich. Leichte Unregelmäßigkeiten und poröse Strukturen aufgrund von Pflanzeneinschlüssen gehören zu seinen Naturmerkmalen. Seine Farbpalette reicht von weißgelb über bräunlich bis rötlich.

    Pflegeanleitung:

    • Die Platten sind in der Regel mit kratzfestem, säurebeständigem Lack beschichtet, bleiben jedoch in ihrer Eigenart offenporig.
    • Reinigen Sie Travertin mit einem faserfreien Lappen oder Naturschwamm und warmem Wasser ohne Zusätze.
    • Entfernen Sie Säuren (z.B. auch Säfte) sofort!

    Material:

    Marmor ist die Bezeichnung für Tiefengesteine und Sammelbegriff für polierbare Kalksteine.

    Echten Marmor (z.B. Carrara-Marmor) findet man vereinzelt als Tiefengestein in Italien und Griechenland. Der Begriff Marmor umfaßt jedoch alle polierbaren Kalksteine. Demgemäß sind Farben von Marmor völlig unterschiedlich, häufig zeigt er Strukturunterschiede sowie schmale und breite Adern verschiedenster Färbung.

    Marmor ist eher weich, daher sind im Gebrauch leichte Schleifspuren (Marmor-Patina) unvermeidlich, im Wohnbereich wird Marmor aber durch eine Matt- oder Hochglanzlackierung geschützt.

    Pflegeanleitung:

    • Reinigen Sie Marmor nur mit einem faserfreien Lappen oder Naturschwamm und warmem Wasser ohne Zusätze! Geben Sie eventuell einen Schuss Spiritus oder Seife ins Wasser!
    • Entfernen Sie Säuren (z.B. auch Säfte) sofort!

    Material:

    Wie bei Marmor bezeichnet das Wort Granit einerseits das Original, ein Tiefengestein, anderseits wird es als Überbegriff benutzt - für alle polierbaren Erstarrungsgesteine und kristallinen Metamorphe. Echter Granit ist weißlich-grau oder rot mit schwarz, härter als Stahl, gegen chemische Einflüsse weitgehend resistent, hitze- und kratzfest. Daher wird er gern für Küchenarbeitsplatten verwendet, eignet sich natürlich aber auch bestens als Abdeckplatte für andere Möbelstücke.

    Zu ihren natürlichen Merkmalen zählen Unebenheiten, kleine Abweichungen in Farbe und Oberfläche und leichte Verbiegungen

    Pflegeanleitung:

    • Reinigen Sie Granit nur mit einem faserfreien Lappen oder Naturschwamm und warmem Wasser ohne Zusätze!

    Material:

    Schiefer ist rauh und uneben wie die Natur. Schieferplatten sind empfindlich, obwohl sehr hart. Wird etwa ein Glas darauf verschoben, entstehen graue Schürfstellen. Sie können leicht mit klarem Wasser beseitigt werden. In der Regel wird Schiefer deshalb geölt und gewachst - so wird die Platte dauerhaft feucht und unempfindlicher. Eine andere Schutzmöglichkeit ist ein spezieller Schutzlack

    Pflegeanleitung:

    • Reinigen Sie Schieferplatten mit einem faserfreien Lappen oder Naturschwamm und warmem Wasser ohne Zusätze!
    • Entfernen Sie Säuren (z. B. Säfte) sofort!
    • Behandeln Sie geölte und gewachste Oberflächen mit handelsüblichem Wachs oder Schieferöl nach! Bitte kein Speiseöl o.ä. verwenden - es ist säurehaltig und wird daher ranzig.

    Material:

    Fossil-Kalkstein stammt aus der Sahara und trägt die versteinerte Tierwelt von vor über 300 Millionen Jahren in sich eingeschlossen. Fossil-Kalkstein ist bunt - braune und gelbe Farbschattierungen zeugen von den Einschlüssen. Jede Platte ist ein Unikat, keine gleicht in ihrer naturgegebenen Struktur einer anderen. Um sie unempfindlich zu machen, wird die Oberfläche nach dem Schleifen und Polieren versiegelt.

    Pflegeanleitung:

    • Reinigen Sie Fossil-Kalkstein mit einem faserfreien Lappen oder Naturschwamm und warmen Wasser ohne Zusätze!
    • Entfernen Sie Säuren (z. B. Säfte) sofort!

Pflegetipps - Küche

    Pflegetipps für Glaskeramik:

    • Nach jeder Benutzung feucht mit etwas Handspülmittel reinigen und trockenreiben
    • Einmal pro Woche gründlich mit Edelstahlreiniger behandeln, danach klar abspülen und trockenreiben.
    • Übergekochtes nass anweichen und mit Glasschaber abkratzen, eingebrannten Zucker und geschmolzenen Kunststoff noch heiß mit dem Glasschaber entfernen, danach wie beschrieben mit Edelstahlreiniger behandeln.


    Pflegetipps für Gußkochplatten:

    • Kochplatten (nicht den Edelstahlrand) mit feinem Scheuersand einigen.
    • Nach dem Reinigen Platten kurz aufheizen.
    • Bitte nur trockene Töpfe auf und keine feuchten Deckel über die Platten stellen.

    Pflegeanleitung:

    • Verkrustete Reste sind heute kein Problem mehr. Herde lassen sich heute schnell und komfortabel reinigen. Dafür sorgt ihre Ausstattung: herausnehmbare Einhängegitter, klappbarer Grill, versenkbarer Griff etc.
    • Reiben Sie den Ofen nach Gebrauch feucht aus und lassen Sie von Zeit zu Zeit Zitronensaft im Herd verdampfen.
    • Starken Schmutz lösen Backofenreiniger (Produkte ohne Aufheizen sind ideal). Bitte niemals grobe Scheuermittel oder Topfkratzer verwenden.

    Pflegeanleitung:

    • Überprüfen Sie das Lagergut regelmäßig.
    • Reiben Sie das Gerät ggf. feucht mit einem milden Reinigungsmittel aus. Ziehen Sie vorher den Netzstecker!
    • Bei nassem Gemüsefach die Ablauföffnung der Tropfrinne kontrollieren und eventuell mit etwas Draht reinigen.

    Pflegeanleitung:

    • Reinigen Sie Blenden und Bedienteile nur mit lauwarmem Wasser.
    • Überprüfen Sie regelmäßig Grob- und Feinsieb und entfernen Sie eventuell vorhandene Speisereste.

    Pflegetipps für Waschmaschinen:

    • Wenn Sie Enthärter benutzen brauchen Sie bis zu 40 % weniger Waschmittel. Gut für Sie und die Umwelt!
    • Reinigen Sie hin und wieder die Waschmittelschublade mit warmem Wasser und einer Flaschenbürste!
    • Säubern Sie regelmässig das Flusensieb!
    • Entfernen Sie mögliche Ablagerungen aus der Tür-Gummimanschette!
    • Entfernen Sie durch Fremdkörper entstandene Rostflecken an der Wäschetrommel am besten mit Edelstahl-Reiniger!
    • Reinigen Sie Blenden und Bedienteile nur mit lauwarmem Wasser!

    Pflegeanleitung:

    • Reinigen Sie Ihre Dunstabzugshaube regelmäßig von Fettrückständen und spülen Sie die Metall-Fettfilter. Besonders praktisch ist eine Fettfilter-Sättigungsanzeige.
    • Behandeln Sie Kaminhauben hin wieder mit Edelstahl-Pflege.

Pflegetipps - Schlafen

    Pflegeanleitung für Lattenroste:

    • Lattenroste benötigen praktisch keine Pflege. Stauben Sie sie (vor allem die Unterseite) hin und wieder ab - dann, wenn Sie die Matratze zum Lüften aufstellen. Beachten Sie darüber hinaus eventuelle Herstellerhinweise.


    Pflegeanleitung für Matratzen:

    • Matratzen schützen Sie am besten mit einem aufliegenden Moltontuch. Bei den gegen chemische Einflüsse empfindlichen Latexmatratzen ist dieser Schutz besonders zu empfehlen.
    • Lüften Sie Ihre Matratzen am besten am Morgen. Stellen Sie dazu Ihre Matratze hin und wieder seitlich auf. Einmal im Jahr ist Erholung im Freien angesagt - bei mäßiger Sonnenwärme ohne direkte Bestrahlung.
    • Entstauben Sie die Matratze mit einer weichen Bürste oder durch sanftes Absaugen. Achtung: Matratzen dürfen nicht geklopft werden! Braucht Ihre Matratze eine intensive Reinigung, wenden Sie sich bitte an Ihr Fachgeschäft.
    • Federkernmatratzen sollten Sie regelmäßig (ca. einmal im Monat) wenden - sowohl längsseits als auch quer.
    • Schaumstoffmatratzen (PUR-Schaum und Latex) dürfen nur längsseits gewendet, nicht aber umgedreht werden. Übrigens: jeder Mensch gibt pro Nacht bis zu 1/2 Liter Flüssigkeit ab. Selbst die beste Matratze sollte daher aus hygienischen Gründen nach acht bis zehn Jahren gewechselt werden.


    Pflegeanleitung für Federzeug:

    • Mit einem Schutzüberzug beziehen, den Sie regelmäßig waschen.
    • Morgens bei geöffnetem Fenster auslüften lassen - bei trockenem Wetter auf dem Fenstersims.
    • Die Zudecken ein- bis zweimal pro Woche, die Kissen täglich aufschütteln.
    • Vor greller Sonne schützen, keinesfalls klopfen oder saugen.
    • Konventionelle Flachdecken nach 8 bis 10 Jahren, nordische Daunenduvets nach 5 bis 8 Jahren reinigen lassen.
    • Kopfkissen sollten Sie nach 5 bis 8 Jahren ersetzen.
    • Behandeln Sie andere Zudecken nach den Herstellerangaben!